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2012 – URBAN FUTURES – STADT IM WANDEL

Städte sind Orte von Gemeinschaft, Subkultur, wirtschaftlicher und ökologischer Innovation, Kreativität, Modernisierung und Wertschöpfung. Es müssen aber auch Folgen von Erwerbslosigkeit, Verdrängung, Ausgrenzung, Interessenkonflikten und demografischem Wandel bewältigt werden. Wir erleben schrumpfende Städte, Citys ohne Menschen – öde Orte, mit Vorrang für Autos und Straßen oft ohne Gärten und Natur –, explodierende Mietpreise und Suburbanisierung.
In Großstädten ist zudem eine mehr oder weniger starke Aufspaltung von Wohnquartieren nach Einkommen zu beobachten.
Manch ärmere Bewohner_innen werden aus begehrten Stadtteilen
verdrängt, sobald diese durch Initiativen aufgewertet und damit „leider“ für den Immobilienmarkt interessanter werden. Aber auch „abgewirtschaftete“ Quartiere werden attraktiv und entwickeln bisher unbekannte Anziehungskräfte für vielfältiges Stadt(er)leben.
Im Herbst 2012 haben wir in Hannover auf Städte als Lebensorte geblickt, in denen soziale Bewegungen entstehen, neue Lebensformen im Alltag erprobt und Geschäfte gemacht werden, kulturelle Vielfalt herrscht und eine gelungene soziale und politische (Selbst-)organisation mit Inklusions- und Partizipationsbemühungen eine
politische Teilhabe am kommunalen Leben sicherstellt.

Unter der Klammer „hochinklusiv – Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft“ haben vom 21. September bis 8. November 2012 Diskussionen, Workshops, Aktionen, Filme, Stadtführungen und mehr stattgefunden, um sich dem Thema zu nähern.