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2006 – Tschernobyl – 20 Jahre danach

Am 26. April 1986 explodierte in Tschernobyl der vierte Reaktorblock des Atomkraftwerkes nahe der ukrainisch-weißrussischen Grenze. Die freigesetzte Radioaktivität führte zum Tod von bis zu 70 Tausend Menschen und verstrahlte weite Teile Europas.

Am 26. April 2006 gedachten in Hannover zahlreiche Menschen der Opfer von Tschernobyl und setzten sich mit den Gefahren der Atomkraft auseinander. Ein Bündnis hannoverscher und überregionaler Organisationen und Betriebe lud zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Auch im Kulturzentrum Pavillon fand in diesem Rahmen in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt eine Veranstaltungsreihe statt, die sich mit den Folgen des Reaktorunglücks auseinandersetzte und Alternativen zur Atomenergie aufzuzeigen versuchte.
Herzstück der Reihe war ein großformatiges Buch, in dem Zeitzeugen aus Hannover von ihrem persönlichen Erleben des Reaktorunglücks berichteten. Das Buch, konstruiert aus Planen, ist ein Kunstobjekt, das vom Künstler Burkhard Scheller in seiner Kunstbuch Sammlung archiviert ist.