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Do | 13.06.2019 | Beginn 19:00 Uhr

Diskussion

Das Gendersternchen ist dem Altherrenwitz sein Tod

Hannover Fishbowl

Die Stadt Hannover hat Anfang 2019 als bundesweite Vorreiterin Empfehlungen für eine gendergerechte Verwaltungssprache herausgegeben und knüpft damit an den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, ein drittes Geschlecht im Personenstandsregister anzuerkennen. „Vielfalt ist unsere Stärke“, so das Motto der Stadt. „Schluss mit Gender-Unfug!“, fordert der Verein Deutsche Sprache. Die Meinungen über dieses Thema bleiben gespalten.

Trägt Sprache als Mittel zur Gleichstellung unterschiedlicher Identitäten bei oder schließt eine intellektuell geführte Diskussion einen Großteil der Bevölkerung aus? Was hat sich in Hannover seit Einführung der gendergerechten Sprache in Richtung Gleichstellung getan? Warum rufen Frauenparkplätze, Unisex-Toiletten und Gendersternchen eine so vehemente Kritik hervor?

Im offenen Fishbowl-Diskussionsformat möchten wir gemeinsam diskutieren und Perspektiven entwickeln. Das Publikum ist jederzeit eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Der Eintritt ist frei.

An der Diskussionsrunde im Kulturzentrum Pavillon nehmen teil:
Corinna Weiler, Andersraum e.V., Projektleiterin des Queeren Zentrums und des Christopher Street Day Hannover
Jasmin Mittag, feministische Aktivistin und Kampagnenleiterin von „Wer braucht Feminismus?“
Luise F. Pusch, Professorin für Sprachwissenschaft, Schriftstellerin und feministische Publizistin
N.N.