Programm
Konzert
Fr |
29.05.2026
| Einlass 16:00 Uhr
| Beginn 16:30 Uhr
Neşet Ertaş
Neşet Ertaş (1938–2012) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der türkischen Volksmusik und als ein großer Volksdichter, der die mündliche Tradition Anatoliens in die Gegenwart getragen hat. Unter dem Beinamen „Bozkırın Tezenesi“ (Die Stimme der Steppe) war er nicht nur Musiker, sondern auch Kulturträger, Erzähler und ein Künstler, der die menschliche Seele tief berührte. Geboren in Kırşehir / Türkei, begann Neşet Ertaş bereits in jungen Jahren seine musikalische Ausbildung an der Seite seines Vaters, des bedeutenden Künstlers Muharrem Ertaş.
Diese Meister- Schüler-Tradition ist ein zentrales Element der anatolischen Musikkultur, die seit Jahrhunderten mündlich weitergegeben wird. Auch Neşet Ertaş’ Musik entspringt direkt dem Leben des Volkes und richtet sich wiederum an die Menschen selbst. Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht die sogenannte „Bozlak“-Tradition – eine ausdrucksstarke Gesangsform, die Gefühle wie Schmerz, Sehnsucht, Liebe und Einsamkeit auf eindringliche Weise vermittelt. Neşet Ertaş gelang es, diese traditionelle Form in die moderne Zeit zu übertragen und damit ein breites Publikum sowohl in der Türkei als auch international zu erreichen.
Der Künstler lebte über viele Jahre hinweg auch in Deutschland. Die Erfahrung der Fremde, des sogenannten „Gurbet“ prägte seine Werke tief und macht ihn besonders für Menschen mit Migrationserfahrung zu einer wichtigen Stimme. Seine Musik ist daher nicht nur Klang, sondern auch Ausdruck von Identität, Zugehörigkeit und Menschlichkeit.
Seine Stimme und seine Worte verbinden Generationen und Kulturen und wirken bis heute als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Diese Meister- Schüler-Tradition ist ein zentrales Element der anatolischen Musikkultur, die seit Jahrhunderten mündlich weitergegeben wird. Auch Neşet Ertaş’ Musik entspringt direkt dem Leben des Volkes und richtet sich wiederum an die Menschen selbst. Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht die sogenannte „Bozlak“-Tradition – eine ausdrucksstarke Gesangsform, die Gefühle wie Schmerz, Sehnsucht, Liebe und Einsamkeit auf eindringliche Weise vermittelt. Neşet Ertaş gelang es, diese traditionelle Form in die moderne Zeit zu übertragen und damit ein breites Publikum sowohl in der Türkei als auch international zu erreichen.
Der Künstler lebte über viele Jahre hinweg auch in Deutschland. Die Erfahrung der Fremde, des sogenannten „Gurbet“ prägte seine Werke tief und macht ihn besonders für Menschen mit Migrationserfahrung zu einer wichtigen Stimme. Seine Musik ist daher nicht nur Klang, sondern auch Ausdruck von Identität, Zugehörigkeit und Menschlichkeit.
Seine Stimme und seine Worte verbinden Generationen und Kulturen und wirken bis heute als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Eine Veranstaltung von Atatürk Gesellschaft Niedersachsen e.V.