So | 19.08.2018 | Beginn 12:00 Uhr | Ende 20:00 Uhr

Konzert

Fest der Kulturen ∙ Konzerte

Unmada ∙ Marcia ∙ Rosario Smowing ∙ Fanfare Ciocărlia

12:00 Unmada
Eine bunte Welt, die zusammenhält
Auf einer musikalischen Weltreise durch alle fünf Kontinente singt Unmada mit Kleinen und Großen Lieder und erzählt - entlang an exotischen Instrumenten und anderen Mitbringseln von seinen Reisen - Geschichten aus West-Papua, Venezuela und Nordamerika, aus Indien, Nigeria, Japan und Australien. Nicht nur die Stimmbänder werden hier gefordert: Trommeln und Tanzen gehören natürlich dazu.
Aus kleinen Sängern, die auch die Lieder der Menschen jenseits ihres Horizonts singen, werden Weltbürger, die eine bunte kulturelle Vielfalt als Bereicherung ansehen.


14:00 Marcia - Brasilien/Deutschland
Choro: Wiege der brasilianische Musik
Marcia präsentiert ein ganz neues Programm: Choro! Lange vor Bossa Nova und Samba entstand der Choro aus afrikanischen und europäischen Elementen und wurde die erste eigenständige Musikform Brasiliens: die Wiege der brasilianischen Musik. Virtuos, aufregend, urban und stets ein Ausdruck des brasilianischen Lebensgefühls – so gelangte er zu großer Popularität und wurde gespielt, gesungen und getanzt. Seit einigen Jahren erlebt der Choro in seiner Heimat eine Renaissance. Auch junge Musiker lassen sich von den Ursprüngen der Musik ihres Landes inspirieren und interpretieren ihn neu. So verbinden sich im Choro Anfänge und Gegenwart der brasilianischen Musik und machen ihn zu einem klingenden Botschafter jener Kultur, die ihn hervorgebracht hat. Bei uns ist er noch wenig bekannt. Das Fest der Kulturen bietet jetzt den idealen Rahmen, den Choro kennen und lieben zu lernen. Marcia wird von einer ursprünglichen und typischen Kleinbesetzung mit siebensaitiger brasilianischer Gitarre, Mandoline und Pandeio (Perkussion) begleitet.

16:00 Rosario Smowing - Argentinien
Swing Argentino
8 Argentinier in schwarzen Anzügen, ein Sänger - Diego Casanova - der von seiner Erscheinung genauso an Tom Waits, wie an Vinicio Caposella erinnert, und eine Liveshow, die ansteckend ab der ersten Sekunde ihresgleichen sucht. Sie verbinden in ihrem „Swing Argentino“ Elemente der unbedingt tanzbaren Musikstile der 40er, 50er und 60er Jahre: Swing, Ska, Jazz, Dixie und Rockabilly mit Mambo, Bolero und Tango, verpacken alles in ein sehr modernes Gewand und bringen damit Ballsäle und Festivals zum Kochen!
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18:00 Fanfare Ciocărlia – Rumänien
Gepfefferter Balkan-Funk mit scharfen Bläsersätzen
Sie gelten weltweit als eine der besten Live-Bands, die mit unerschöplicher Energie und Einfallsreichtum ihre Fans von Melbourne bis Memphis, von Tokio bis Toulouse begeistert. Die 12 Musiker blasen von der Bühne aus zum Sturm und versetzen damit das Publikum seit über 20 Jahren auf mehr als 2500 Konzerten in Ekstase. Sobald die Blaskapelle aus dem entlegenen rumänischen Dorf Zece Prăjini die Backen bläht, fahren dem Publikum die Rhythmen der Roma in die Beine. Musik aber ist ihre Weltsprache und so mündet jedes Konzert rund um den Globus unmissverständlich in eine ausgelassene Party. In Fatih Akins Film „Gegen die Wand“ mischte die Band Hamburger Clubs auf, und Sacha Baron Cohen gab für den Soundtrack seiner Komödie „Borat“ eine neue Version der Biker-Hymne „Born to Be Wild“ in Auftrag. Zahllosen DJs und Bands dienen sie als Vorbild, und Fanfare Ciocarlias Neuinterpretationen westlicher Klassiker wie z.B. das James Bond Theme oder Duke Ellingtons „Caravan“ zeigen, wie sie mit ihren Blechblasinstrumenten mühelos jegliche Musik in ihren eigenen Klangkosmos integrieren können. Fanfare Ciocărlia hat zehn Alben veröffentlicht, die alle an der Spitze der Europäischen Weltmusik-Charts thronten. Aktuelles Album CD & Vinyl: Onwards To Mars! (Asphalt Tango Records)
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