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Di | 28.11.2017 | Beginn 19:30 Uhr

Vortrag & Diskussion

Zwangsprivatisierung

Ausverkauf der öffentlichen Infrastruktur in Griechenland

Nach neoliberaler Legende soll die Privatisierung öffentlichen Eigentums helfen, Schulden des griechischen Staates abzutragen. Nach deutschem Vorbild wurde eine „Treuhand“ gegründet, deren Mitarbeiter straffrei gestellt wurden. Die Resultate der Privatisierungen sind wie die in der früheren DDR: Wenige Konzerne eignen sich Filetstücke billig an, Defizite bleiben bei der öffentlichen Hand. Selbst die Wasserversorgung kommt in Griechenland unter den Hammer. Gleichzeitig wächst die öffentliche wie private Verschuldung. Welche Widersprüche, Widerstände und Konflikte mit dieser Privatisierungspolitik verbunden sind, diskutieren wir mit Prof. Skevos Papaioannou (Uni Kreta) und Dr. Gregor Kritidis.