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Di | 23.05.2017 | Beginn 19:00 Uhr

Vortrag & Diskussion

Weil Gesundheit keine Ware ist

Alternativen zur neoliberalen Gesundheitsversorgung

Von „größter Bedeutung“ wird auf dem G20-Gipfel im Juli 2017 das Thema globale Gesundheit sein – sagt die Bundesregierung. Es soll um die Entwicklung neuer Impfstoffe gegen Tropenkrankheiten, das Verhindern von Epidemien und den Missbrauch von Antibiotika gehen.
Die Ursachen dieser Krisensymptome sind aber offenbar kein Thema. Zum Beispiel, dass die Gesundheitssysteme und die Arzneimittelherstellung nach den Regeln des globalen Kapitalismus organisiert sind und wie eine Ware behandelt werden.
Grundsätzlich gilt: Gesundheit ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Alle müssen die Leistungen erhalten, die sie brauchen. Mit einem privatwirtschaftlichen, aber auch dem derzeitigen öffentlichen Gesundheitswesen geht das nicht. Denn damit ist kein Geld zu verdienen. Darum muss das Gesundheitssystem vergesellschaftet werden. Aktuelle Beispiele dafür, dass dies keine Utopie ist, sind die Poliklinik in Hamburg und der "anonyme Krankenschein".

Veranstaltet von der Interventionistischen Linken (IL) mit medinetz und der Hamburger Poliklinik Gruppe in der Reihe "Viele gute Gründe gegen G20" des Bündnisses "Hannover gegen G20"