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Fr | 17.02.2017 | Beginn 18:00 Uhr | Ende 21:15 Uhr

Seminar

Jazz als Popmusik und der Rassismus VII

What happend, Miss Simone?

'There's no excuse for the young people not knowing who the heroes and heroines are or were.'
Nina Simone

Star dieser Veranstaltung wird Nina Simone werden, die die Reihe großer Jazz-Diven fortsetzt. Geboren 1933 als Eunice Kathleen Waymon, wird sie sich mit ihrem Künstlernamen an die französische Sängerin Simone Signoret anlehnen, nur um ihren eigenen und unverwechselbaren Stil zu finden. In einem extrem umfangreichen Repertoire zuhause spielte sie klassischen Jazz ("My Baby just cares for me"), Pop und Soulcover ("Ooh Baby" bzw. "Ain't Got No, I Got Life"), Gospel ("Sinnerman"), Protestsongs ("Mississippi Goddamn") und blieb sich immer dabei treu.
Eine hervorragende Pianistin mit klassischer Ausbildung und einer durchdringenden Stimme erschuf aus dem Jazz klassische schwarze Musik.

Neben dem Thema "Jazz im Film" werden wir uns chronologisch weiter fortbewegen und nach dem Bebop dieses Mal die Anfänge des Hard Bop und des Cool Jazz betrachten. Trotz der oft genannten Differenzierungen (weißer Cool Jazz gegen schwarzen Hard Bop) haben die beiden Richtungen viel gemeinsam und versuchen zusammen nach dem Tode Charlie Parkers Jazz in völlig neue Dimensionen zu bringen.
Der Besuch der vorangegangenen Seminare ist nicht notwendig, allerdings gibt es Teilnehmer/innen, die mehrere der bisherigen Seminare besucht haben.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Bildungsvereins Hannover und des Pavillon.
Anmeldung: bildungsverein.de