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So | 08.10.2017 | Beginn 12:00 Uhr | Ende 18:00 Uhr

Theater

Alive im Betonwunderland -

Ein Licht-Theater-Hörkunst-Rundgang

Gewinnerkonzept des Residenzformates "KOMPLOTT - Neue Kollaborationen II"

„Mit einer Betonwüste ist es wie mit einer richtigen Wüste: Sie sieht erst mal trostlos aus. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich eine ganze Welt unter der Oberfläche. Auch die Nacht kann wunderschön sein.“

Raschplatz und Andreas-Hermes-Platz gelten als unwirtlich und problematisch. Regelmäßig werden ihre städtebauliche Weiterentwicklung diskutiert. Wie aber können alltägliche Verhaltensweisen in Stadträumen überhaupt aufgebrochen werden? „Alive im Betonwunderland“ schickt alle, die mit wachem Blick rund um den Pavillon streifen, auf eine kurze Reise, um eine andere Perspektive auf die Stadtlandschaft zu erleben.

Jasper Kühn und Felix Scheer verknüpfen unter dem Label K/S*-*Künstliche Szene Lichtkunst mit Theater und Kunst im öffentlichen Raum mit Hörspiel. Nach einem gemeinsamen Bühnenbild ist „Alive im Betonwunderland“ ihre erste gemeinsame künstlerische Zusammenarbeit unter dem Label. Sie mögen den niedersächsischen Brutalismus der mittleren Bonner Republik.

Zum Residentformat "KOMPLOTT – Neue Kollaborationen“:
Zum zweiten Mal findet „KOMPLOTT – Neue Kollaborationen“ im Theater im Pavillon statt. Für das Residenzformat an der Schnittstelle von Theater/Performance/neue Öffentlichkeiten konnten niedersächsische Künstler*innen Kurzkonzepte einreichen. Eine Fachjury, bestehend aus Kaja Jakstat (Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte Hamburg), Dan Thy Nguyen (Theaterregisseur, Schauspieler, Hamburg) und Tobias Pflug (Theater im Schlachthof, Bremen), wählte aus diesen das Konzept mit dem Arbeitstitel „Alive im Betonwunderland“ aus. Die beiden Künstler Jasper Leonard Kühn und Felix Scheer von K/S* (Künstliche Szene) entwickelten ihr Konzept bei uns im Haus vom 7. – 25. August 2017 weiter. Vom 5. – 8. Oktober 2017 wird das Projekt „Alive im Betonwunderland“ im und um den Pavillon gezeigt.

„KOMPLOTT – Neue Kollaborationen“ wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Eintritt frei