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Do | 16.02.2017 | Beginn 20:00 Uhr

Konzert

Jens Thomas

Impro-Pop

Jens Thomas improvisiert. Aber keinen Free-Jazz, sondern Popmusik.
 Der Berliner Pianist und Sänger lässt sich vom Publikum, dem Raum und der Stimmung inspirieren und erfindet im Moment deutsch-und englischsprachige Songs. Popmusik jenseits der Formate: humorvoll, emotional und anders. Ein Konzert als Unikat.
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Dem Publikum ist Jens Thomas vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Matthias Brandt („Psycho“, „Angst“, LIFE – Raumpatrouille & Memory Boy) ein Begriff.
Jens Thomas, 1970 in Braunschweig geboren, studierte Jazz-Klavier an der Musikhochschule in Hamburg. Seit 1996 umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und europäischen Ausland, zahlreiche Plattenveröffentlichungen und Auszeichnungen (u.a. SWR Jazzpreis, Int. Jazzpreis Nürnberg, Kunstförderpreis Niedersachsen, „Choc de l’année“ des französischen Magazin's Jazzman, Deutscher Schallplattenpreis Vierteljahresliste). Seit 2003 ist, und war er, in verschiedenen Theaterproduktion u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Nationaltheater Gent, dem Münchner Kammerspielen, dem Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus Bochum zu erleben. 2010 komponierte er die Musik zum NDR Dokumentarfilm „Tod auf dem Hochsitz“ von Michael Heuer und 2012 veröffentlichte er seine aktuelle CD „Speed Of Grace: A Tribute To AC/DC“, die er live u.a. auf Festivals in Hamburg, Istanbul, Moskau und Newcastle vorstellte.

Pressezitate Jens Thomas
"...er singt eine Ballade, mit absoluter Hingabe. Es ist einer dieser Momente, in denen jemand ein Stück seiner Seele auf die Bühne spuckt". (Welt am Sonntag)

„Der Wahlberliner Jens Thomas ist ein Musikchamäleon wie Helge Schneider oder Chilly Gonzales. Es gibt kaum eine Musik, die er nicht nutzt. Im Schlagabtausch mit dem Musikmaterial verausgabt sich der Universalmusiker bis zum Exzess und überrascht damit nicht nur das Publikum, sondern auch sich selbst ein ums andere Mal. Mit diesem fulminanten Impro-Pop Konzert eröffnete Thomas den Konzertreigen rund ums 25-jährige Jubiläum des Frankfurter Hofes.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

„Aus schnell wird langsam, aus der großen Pose Intimität, aus Lärm fragile Klangkonstrukte. Plötzlich hört man den simplen Texten zu und ist berührt von der Zerbrechlichkeit der Musik.“ (Financial Times Deutschland über die „A Tribute To AC/DC“-CD)

„Runter gedimmt, ausgebremst, in andere Sphären transportiert. Eine irritierende Platte, voller Schönheit.“ (Deutschland Radio, Georg Gruber über die „A Tribute to AC/DC“)

„Eine echte Überraschung für alle ist Thomas`Ausdruckskraft als Vokalist. Von mittellagigen Modulationen eines Rockers stößt er vor in schneidendes Falsett. Die intensiven Sprünge von Brust-zu Kopfstimme und selbstvergessenen Crescendo wecken den Eindruck, hier sänge einer um sein Leben.“ (Norbert Krampf/ FAZ)

„Jens Thomas stellt den herzzerreißend melancholischen Soundtrack her.“ (Münchner Abendzeitung über „Platonov“)

„Die Stimme, die das alles hervorbringt ... ist die von Jens Thomas, dem Pianisten und Sänger dieser Aufführung. Mit einer unglaublichen Intensitätsleistung gibt Thomas der Aufführung Tonlage und Richtung. Er ist das Kraftzentrum, er kitzelt hervor, was des Klaviers Töne, was der Stimme Farben und was des Inneren Laute sind.“ (Peter Michalzik in der Frankfurter Rundschau)

„Die zweite Leistung von olympischen Dimensionen liefert der Sänger und Pianist Jens Thomas, dessen ebenso brachiale wie sinnlich feinfühlige Musik wie ein eigener Handlungsstrang die Inszenierung durchpulste. Jens Thomas hat eine Stimme, die durch Mark und Bein ging, voller Schmerz und Wut, aber stets beseelt von Text und Kontext“ (Werner Theurich über die Hamlet Musik auf Spiegel Online)

„Kann man Verse des deutschen Dichterfürsten als Rap und mit rockhafter Klavierbegleitung darbieten? Der Jazzpianist Jens Thomas wagt es - und beeindruckt selbst skeptische Zeitgenossen.“ (Kultur Online)

"Um Goethe zu verstehen, braucht es nur ein Diogenes-Bändchen und die Musik von Jens Thomas." (WAZ)

"Und wenn Jens Thomas als Zugabe das bekannte 'Heideröslein' in forschem Stakkato mit Sprechgesang würzt, bleibt nur noch Staunen über die Verwandlungskunst dieser Texte." (Recklinghäuser Zeitung)

„Mit der CD "You Can ́t Keep A Good Cowboy Down" (ACT 9273-2) aber brach 2000 der Erfolg über ihn herein wie über keinen deutschen Jazzmusiker vor ihm. Das Goethe-Institut zog ihn ans Herz, Rundfunkproduktionen und Festivalauftritte häuften sich, und er gewann in einer Spanne von nicht einmal zwei Jahren nahezu alle Preise, die die Bundesrepublik via Schallplattenkritiker und Kulturinstitutionen zu vergeben hat. Das liegt an der Individualität eines Musikers, der ungewöhnlich spät zum Jazz gekommen ist und der dort nicht die Evergreens pflegt oder die absolute Freiheit zelebriert, sondern aus seiner Sozialisation in der Klassik und im Rock und seiner späten Faszination durch die Möglichkeiten der Improvisation ganz neue Formen entwickelt hat – in ihrer Originalität kaum vergleichbar den auf breiter Front anstürmenden jungen Pianisten aus Amerika.“ (FAZ/Ulrich Olshausen)

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