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Fr | 02.06.2017 | Beginn 19:30 Uhr

Theater

First Black Woman in Space

Simone Dede Ayivi und Komplizinnen
Künstler*in Koop

Simone Dede Ayivi und ihre Komplizinnen, 2015 zum ersten Mal mit „Performing Back“ im Theater im Pavillon zu sehen, reisen aus Afrofutura zurück auf die Erde des Jahres 2016. Dort treffen sie auf Frauen of Color, die träumen und kämpfen und lustvoll an der Zukunft bauen. Schwarze Frauen zog es schon früh ins All: Lieutenant Uhura auf der Enterprise und später Mae C. Jemison auf der Raumfähre Endeavour. Fiktion und Realität – eng miteinander verbunden. Wir werden immer nur die Zukunft bekommen, von der wir zu träumen wagen, denn It's hard to stop rebels that time travel.

„First Black Woman In Space“, das im Rahmen einer Residenz am Mousonturm entstand, ist ein feministisches, afrofuturistisches Projekt, das afrikanischer und afrodiasporischer Geschichte sowie der gegenwärtigen Situation von Schwarzen Frauen und Frauen of Color gewidmet ist. Ayivi und ihre Komplizinnen erzählen Geschichten von Befreiungskämpfen und Empowerment. Schwarze weibliche Role Models waren nie rar – nur unterrepräsentiert. In einer multimedialen Science Fiction Performance behaupten sie eine postrassistische und feministische Zukunft. Die Bühne wird zur Weltraumkulisse und zum Raum für das gemeinsame Denken von Utopien.

Text, Performance: Simone Dede Ayivi / Ausstattung: För Künkel / Sound: Katharina Kellermann / Video: Kathrin Krottenthaler
Tonaufnahmen Videos: Deniz Sungur / Licht: Rosa Wernecke / Dramaturgie: Jule Sievert / Outside-Eye: Julia Wissert / Assistenz: Caroline Froelich, Mirjam Pleines / Hospitanz: Sina Charalabidis / Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Komplizinnen in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und SOPHIENSÆLE Berlin

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Fonds Darstellende Künste e.V. und die Stiftung Niedersachsen.


VVK 13 € AK 16/10 €